HHU 4 - do you remember... Treff der Ex-HHU 4 (Kollegschule Opladen)
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Franky
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.04.2007 Beiträge: 11 Wohnort: Bensheim
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Verfasst am: 21.04.2007, 12:36 Titel: Der Franky.... |
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und was aus ihm geworden ist.
Als ich mit der HöHa fertig war, ging gleich danach eine der schönsten Zeite meines Lebens los und ein Traum ging in Erfüllung. Mit zwei Freunden zusammen haben wir, in der Düsseldorfer Altstadt einen Techno Club aufgemacht. Der Fuse Club. War direkt neben der Wolke in der Liefergasse 7, ich weiß gar nicht, was da heute drin ist. Die ersten Wochen liefen auch super, der Laden war immer voll, man hatte Top DJs gebucht, nur gingen nach und nach die Besucherzahlen zurück. Bevor wir uns dann komplett in den Ruin stürzen, haben wir uns dann gedacht, wir machen den Laden lieber dicht. Die Mieten in der Altstadt sind nicht gerade klein. Aber wir hatten jede Menge Connections geflochten und haben dann noch im Köln/Düsseldorfer Raum in einigen Clubs aufgelegt.
Im Dezemer 1996 ging dann für mich der Zivildienst los. Absolviert habe ich diesen in der Uni-Klinik Düsseldorf auf der Krebsstation. Mit dieser Art von kranken Menschen zu arbeiten ist sicherlich nicht einfach, aber ich möchte die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, auf keinen Fall missen. Der Zivildienst hat auch super Spaß gemacht, da das ganze Team wirklich super war. Als mein Zivildienst dann am 31.12.1997 endete, hatte ich leider keinen Ausbildungsplatz, da die Ausbildungen ja immer nach den Sommerferien anfangen, also mußte ich erstmal sehen, wie ich so Geld verdienen kann.
Wie der Zufall es so wollte, hatte mich die Schwiegermutter von meinem Bruder angesprochen, ob ich nicht bei Ihnen arbeiten möchte, da Sie einen PC Experten brauchten. So fing ich dann erstmal bei der Peterson Deutschland GmbH an. Ein norwegisches Unternehmen, welches Papier für die Wellpappenindustrie herstellt. Mein Job war es im Düsseldorfer Verkaufsbüro ein neues Netzwerk aufzubauen, neue PCs dafür zu bestellen und anschließend das Netzwerk einrichten und mich für eine neue Software schulen zu lassen, um die Mitarbeiter dann dort in Düsseldorf schulen zu können. Das Problem der Mitarbeiter in Düsseldorf war auch, dass sie alle nicht sehr gut Englisch konnten, was für mich kein Problem war. Also bin ich dann nach Norwegen geflogen und habe in der Firmenzentrale eine Schulung für deren Software erhalten. Als ich dann zurück war, habe ich die Mitarbeiter in Düsseldorf erstmal intensiv geschult, darauf geachtet, dass das Netzwerk auch immer schön läuft und im Sommer 1998 dann eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht, welche ich dann auch erfolgreich nach 2 Jahren abgeschlossen hatte. Durch meine sehr guten Noten und die abgeschlossene HöHa konnte ich das ganze dann um 1 Jahr verkürzen. War zwar auch ein Kampf und sehr viel lernen, aber es hatte sich gelohnt.
Nachdem ich dann mit der Ausbildung fertig war, wurde ich leider nicht übernommen, wodurch ich dann erstmal bei der Zeitarbeit gelandet bin. Habe dann erstmal ein halbes Jahr bei der European Transaction Bank gearbeitet und bin danach dann bei der Firma M+W Zander in Düsseldorf gelandet. Dort habe ich als Einkauf gearbeitet und Ausschreibungen gemacht. M+W Zander ist ein Betrieb der Facility Management betreibt, also für fremde Firmen die Unterhaltung der Standorte sichert. Der größte Kunde war die IBM, so mußte man sehen, dass alle Niederlassungen von IBM in Deutschland mit allem was die so brauchen versorgt sind wie z.B. Pförtner, Putzfrauen, Energie, alle Verbrauchsgegenstände wie Klopapier etc. und mein Job war es, bei besonderen notwendigen Reparaturen oder Anschaffungen eine Ausschreibung zu machen. Für alles, was mehr als 15.000 Euro gekostet hat, musste immer eine Ausschreibung gemacht werden. Die Sanierung des Dachs in Hannover hat etwas über 100.000 gekostet. Bei einer Ausschreibung hat man dann den Job erstmal alle Angebote einzuholen und diese dann soweit wie möglich runterzudrücken und sich schlussendlich für eine ausführende Firma zu entscheiden. Das ganze hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich wäre auch dort geblieben, da die Firma mich von der Zeitarbeit übernehmen wollte und ich den Vertrag schon zu Hause hatte, doch dann kam der Faktor Liebe mir dazwischen.
Im Sommer 2001 lernte ich bei Rock am Ring meine Freundin kennen. Das sie in Süd-Hessen wohnte störte mich nicht, nur ging mir irgendwann die Entfernung auf den Sack, also entschloss ich mich, nach Süd-Hessen zu ziehen. Hier habe ich dann auch erstmal über die Zeitarbeit eine Firma gefunden, bei der ich arbeiten konnte. Diese hat mich dann auch nach 3 Monaten übernommen, wobei der Zufall auch eine Rolle spielte. Die damalige Leiterin des Fremdkundengeschäfts, kam von heute auf morgen nicht mehr zur Arbeit, da Sie die ganze Belastung nicht mehr ertragen hat. So wurde ich dann gefragt, ob ich mich da reinarbeiten und dies übernehmen wollte. Ich also den Sprung ins kalte Wasser gewagt und micht dort in wenigen Monaten in die ganze Materie eingearbeitet. Es war leider keiner da, der mich hätte einweisen können und so saß ich dort fast jeden Tag von morgen 8 bis abend um 22 Uhr und habe mich in die Arbeit gestürzt.
Jetzt bin ich seit 6 Jahren bei der GGEW AG, dem regionalen Versorger für Strom, Gas und Wasser und einer der wenigen Stromlieferanten die bundesweit Haushalte mit Strom versorgen. Aus dem Einmannteam Versorgerwechsel ist mittlerweile ein 5-köpfiges Team geworden, welches unter meinem Zepter immer wieder neue Herausforderungen zu bestehen hat. Durch meine mehr als guten PC Kenntnisse bin ich dann noch nebenbei zum Lotus Notes Adminstrator aufgestiegen. So lang so ein System läuft, ist alles super, von daher hält sich der administrative Aufwand stark in Grenzen, gibt aber auch Zeiten, da sitzt man Abends bis 23 Uhr auf der Arbeit und arbeitet das ganze Wochenende durch, damit alles wieder läuft. Ich muß also immer zwei Jobs gleichzeitig irgendwie auf die Reihe kriegen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und ich bin froh, bei so einer guten Firma gelandet zu sein, die Ihren Mitarbeitern auch sehr viele Zusatzleistungen gewährt. Seit letztem Jahr bin ich auch noch Mitglied es Betriebsrates und setze mich dort für die belange der Mitarbeiter ein.
Mit meiner Freundin bin ich immer noch zusammen, wir sind nicht verheiratet, haben keine Kinder und haben uns hier in der Bensheimer Innenstadt zwei nebeneinander liegende Häuser gekauft. Bevor wir hier einziehen konnten, war leider viel Arbeit von Nöten, aber mit einem Schwiegervater der Mauerermeister ist und einer Freundin, die halbe Maler- und Lackierermeisterin ist, haben wir das ganze gut hinbekommen. In wenigen Wochen fangen wir dann an, dass nebenanliegende Haus mit unserem Wohnhaus zu verbinden. Erdgeschoß wird komplett entkernt und eine Garage daraus gemacht. Letztes Jahr haben wir die oberen beiden Stockwerke abgerissen und fangen dann auch an, dieses Jahr langsam wieder aufzustocken. Also an Arbeit fehlt es mir hier nicht. Ansonsten bin ich meinem Hobby, dem Plattenauflegen treu geblieben, habe hier ein paar nette Leute kennengelernt, mit denen wir uns an Hip-Hop versuchen. Ansonsten kümmern wir uns noch viel um unsere Haustiere (4 Meerschweinchen, 3 Schlangen und 1 Vogelspinne), fahren öfters mal auf Reptilienbörsen oder genießen einfach nur die Zeit hier in den Weinbergen mit Freunden zusammen.
Mehr fällt mir gerade nicht ein, wer noch was wissen will, kann ja einfach fragen. *g*
Gruß
Franky
Hier noch ein paar Bilder von mir, der letzten Jahre:
Das hier ist noch in Monheim zu meiner richtig aktiven Hip-Hop Zeit. Zwischenzeitlich hatte ich auch ein paar Kilos abgenommen:
Ein Bild von meinem 25. Geburtstag inkl. Torte *g*
Ganz links auf dem Bild bin ich, bei dem Tag der offenen Tür im Sommer 2006:
und hier noch ein Foto von mir und meiner Freundin beim Betriebsausflug an den Bodensee im Jahre 2005:
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daniel Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.04.2007 Beiträge: 61 Wohnort: Bergisch Gladbach
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Verfasst am: 23.04.2007, 16:26 Titel: |
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Ich bin schwer beeindruckt. Du bist also fast Dein eigener Chef !?
Hätte ich das gewusst, dass Du ein Lotus Notes Adminstrator bist. Letztes Jahr hat der Sohn von unserm Vermieter dringend jemand gesucht, der die Thematik drauf hat.  |
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Franky
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.04.2007 Beiträge: 11 Wohnort: Bensheim
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Verfasst am: 24.04.2007, 00:39 Titel: |
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Teamleiter ist was anderes als Abteilungsleiter, aber ich habe schon viel Entscheidungsspielraum und kann meinen Leuten sagen, was sie zu tun haben. Aber ich bin ja nicht so streng, es sei denn sie brauchen es. Wir sind aber auch eine super Truppe und eigentlich merkt man gar nicht, dass ich Teamleiter bin. Muss den Chef nicht raushängen lassen. Es läuft auch alles so super ohne meckern. *g*
Wir verstehen uns alle super, machen auch gelegentlich mal was nach der Arbeit zusammen. Ist schon viel Wert, wenn Du dich mit deinen Leuten sehr gut verstehst. Haben auch immer viel zu lachen.
In Lotus kannst Du, wenn Du eine einfache Datenbank brauchst, mit einfachen kniffen schon recht passable Datenbanken auf die Beine stellen.
Habe so ca. 3 Monate lang zwei Datenbanken für die Firma entwickelt, die seit Mitte Februar auch im Echtbetrieb laufen. Seitdem überlege ich auch immer, was man noch verbessern und optimieren kann. Aber die Datenbank war dann schon mit Programmieraufwand verbunden. Da kommt dann Lotus Script zum Einsatz. Ist eigentlich wie jede andere Scriptsprache auch. Wenn Du Java Script oder sowas kannst, dann arbeitest Du dich schnell in die Materie ein. Aber es hat mir Spaß gemacht, obwohl ich mit der ganzen programmiererei nicht mehr soviel am Hut haben will. Seitdem kommt mein Chef auch öfters und fragt: Könnte man nicht da und dafür was in Lotus machen? *g* |
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